Droidcamp 2009 – Eine Zusammenfassung

Filed in Blog 0 comments

Den ersten Tag der Droidcon habe ich hinter mir gebracht. Das heutige Barcamp war im großen und ganzen sehr interessant.  Dabei habe ich viele interessante Leute von mehr und weniger bekannten Firmen kennen gelernt. Wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt, möchte ich hier 3 Vorträge bei denen ich heute unter anderm war mal kurz Zusammenfassen:

1. Exception Strategies

  • Recoverable Exceptions -> Do your best and show a Toast: soll bedeuten, dass einfache Fehler wie beispielsweise eine nicht vorhandene Internetverbindung möglichst schön durch den Entwickler überprüft werden soll und der Benutzer blos eine kleine Meldung bekommt.
  • Unrecoverable Exceptions -> Show a Notifications Dialog: Bei schwerwiegenden Fehlern wie Runtime Exceptions soll der Benutzer darüber informiert werden, dass eine schwerer Fehler aufgetreten ist. Beispielsweise kann man den Benutzer auch Fragen, ob er Log Daten / Stack Traces an den Entwickler schicken möchte. Dies sollte nicht automatisch geschehen! Einfach den Benutzer fragen ob er das möchte und wenn Ja, dann die Log Datei per Mail verschicken
  • Default Values / Backup:  Ein Beispiel wurde genannt, dass eine Anwendung ein mp3 File auf der SD-Card erwartet wird. Sollte diese aber nicht vorhanden sein, wird ein Default Sound aus der App abegespielt anstatt des mp3 Files
  • Log.d, Log.e, Debug.. etc.. Meldungen sollten vor dem Ausliefern entfernt werden, da diese Meldungen die App langsamer machen
  • In eigenen Threads (nicht den Main Thread der App) gibt es die Möglichkeit eigene Exception Handler zu registrieren, die dann bei Runtime Exceptions angesprochen werden BEVOR die normalen System Exception Handler angesprochen werden.

2. SyncML

  • Protokoll zum Synchronisieren von vielen verschiedenen Endgeräten
  • Ein sehr stabiles, flexibles und alt bewährtes Synchronisationsprotokoll
  • Standatiesiert in der Open Handset Alliance
  • Ähnlich wie ActiveSync von Microsoft
  • Unterstützt Push Nachrichten über SMS, ActiveSync kann dies über HTTP
  • Der größte Vorteil für mich: Man kann eigene Datenstrukturen definieren, dies geht beispielsweise bei ActiveSync nicht
  • Der SyncML Server besitzt eine Konfliktlösungsstrategie, die auch selbst eingestellt werden kann
  • SyncML verschickt die Daten als XML über HTTP
  • Nicht erkannte Daten aus der Datenstruktur werden einfach ignoriert oder einfach wieder zum Server geschickt und als nicht erkannt markiert werden

3. Project Management with Maven

  • Sehr interessant für mich, da ich ja Maven sehr, sehr cool finde und auch der Meinung bin, dass es die Arbeit sehr vereinfachen und auch Standartisieren kann.
  • Es gibt ein Android Maven Plugin -> link
  • Naja viel brauch man nicht sagen ;) Ist halt Maven, erleichtert halt die Arbeit und nimmt einen viele Schritte ab
  • Was hab ich da noch gelernt: Im Android SDK ist ein Äffchen enthalten. Monkey ist ein Tool, was die UI einer App automatisiert Testen kann. Wenn ich es richtig verstanden habe macht es einen Stresstest
  • Was hab ich weiterhin gelernt: Wenn der Bildschirm gedreht wird, geht der Context des Activities verloren und man muss Daten ggf. neu einlesen

Nun bin ich gespannt was ich morgen bei der Droidcon erlebe und erfahre. Ich werde wieder versuchen eine Zusammenfassung zu schreiben.

Posted by badmad   @   3 November 2009 0 comments
Tags : ,

Share This Post

RSS Digg Twitter StumbleUpon Delicious Technorati

0 Comments

No comments yet. Be the first to leave a comment !
Leave a Comment

Name

Email

Website

Previous Post
«
Next Post
»
EXULT designed by ZENVERSE  |  In conjunction with Reseller Hosting from the #1 Web Hosting Provider - HostNexus.